Werkstückträger

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Wie sauber, trocken und makellos Werkstücke aus der Reinigungsanlage kommen, hängt nicht nur vom Reinigungsprozess, sondern auch vom Werkstückträger ab. Wesentliche Einflussgrößen für ein bestmögliches Reinigungsergebnis sind die Verfahrenstechnik, die Behandlungszeit, die Temperatur sowie die Chemie. Die Wirkung jeder dieser Faktoren hinsichtlich Teilesauberkeit und Betriebskosten wird durch den Werkstückträger beeinflusst. Denn Voraussetzung für eine zuverlässige und schnelle Abreinigung von Verschmutzungen ist eine gute Zugänglichkeit der Teile im Behältnis. Denn nur dann werden die Werkstücke gleichmäßig vom Reinigungsmedium erreicht, so dass die Waschmechanik ihre Wirkung voll entfalten und filmischen wie partikulären Schmutz bestmöglich ausschwemmen kann. Unverzichtbar ist die optimale Zugänglichkeit auch bei der Trocknung.

Insgesamt ermöglicht ein Werkstückträger mit maximaler Teilezugänglichkeit, dass die für den Waschprozess erforderliche Zeit deutlich verkürzt beziehungsweise der Durchsatz entsprechend erhöht werden kann. Das Ziel einer optimalen Teilezugänglichkeit lässt sich erreichen, wenn große zusammenhängende Flächen am Reinigungsbehältnis vermieden werden. Dies ist durch den Einsatz von Runddraht möglich. Denn im Gegensatz zu geschlossenen oder perforierten Blechkisten werden die Werkstücke in einem Drahtkorb von allen Seiten mit Reinigungsmedium umspült.

Das runde Material reduziert außerdem die Kontaktflächen zwischen Reinigungsgut und Behältnis. Und damit das Risiko, dass Verschmutzungen oder Reinigungsmedium am Teil haften bleiben beziehungsweise die Teile an den Kontaktpunkten nicht vollständig abtrocknen und sich Flecken bilden. Drahtbehältnisse zeichnen sich außerdem durch ein erheblich besseres Abtropfverhalten aus, es wird weniger Schmutz und Reinigungsmedium verschleppt. Durch Zwischenlagen in den Reinigungskörben können Teile übereinandergelegt werden ohne sich zu berühren. Damit wird das Füllvolumen der Waschkörbe optimal genutzt. Gleichzeitig ist ein ungehinderter Kontakt von Waschflüssigkeit und Trocknungsluft mit der Oberfläche der Bauteile gegeben.


Inhaltsverzeichnis

Vorteil

Vorteil ist eine längere Badstandzeit und damit eine höhere Verfügbarkeit der Reinigungsanlage. Geht es um das Material, hat sich Edelstahl bewährt. Das hochwertige, langlebige Material ist für alle Reinigungsmedien geeignet und schließt Rückverschmutzungen vom Warenträger auf das Bauteil ebenso aus wie Verunreinigungen der Bäder durch Korrosion und Zinkabscheidungen. Der Werkstückträger bietet daher nicht selten das Potenzial für einen ergebnis-, zeit- und kostenoptimierten Waschprozess.


Aufgabe

  • Aufnahme und Fixierung der Bauteile beim Reinigen, aber eventuell auch beim Transport und der Lagerung


Ziele / Anforderungen

  • Optimale Gestaltung: Maximale Durchlässigkeit, Möglichkeit der Teilefixierung, ergonomischer Aufbau, Stabilität bei niedrigem Gewicht, optimale Oberflächenbeschaffenheit, optimales Ablaufverhalten, Anpassungsmöglichkeit an zukünftige Anforderungen
  • Flexibilität


Einflussfaktoren

  • Art der Werkstücke: Schüttgut, Setzware, Einzelteile,
  • Handling: automatisch oder manuell
  • Werkstoffauswahl: abhängig von der Art der Reinigung und dem Werkstoff der Werkstücke
  • Art der Warenbewegung im Reinigungsprozess: Badhub, Schwenken, Rotation
  • Verbindung mit vorhandenen Trägersystemen: Einsetzbarkeit in vorhandene Lagerbehälter, Anpassung an kundenspezifische Transportgebinde


Qualitätssicherung

  • Beitrag zur Sicherung der Reinigungsqualität
  • Schutz der Bauteile vor Beschädigungen
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